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Die Schweiz altert. Bis 2030 fehlen auf dem Schweizer Arbeitsmarkt voraussichtlich fast eine halbe Million Arbeitskräfte. Daher sollte das Potential der Altersgruppe 50plus besser genutzt werden. Laut einer neuen Studie von Deloitte würden 40% aller Erwerbspersonen zwischen 50 und 64 Jahren gerne über das Pensionsalter hinaus weiterarbeiten. Allerdings rechnen nur sehr wenige damit, dies auch tatsächlich zu tun. Sowohl Schweizer Unternehmen als auch die Politik und die Erwerbstätigen selbst müssen handeln, um diese Lücke zu schliessen. Weiter zum Artikel geht's hier.
15 Nov 19
mit-uns-fuer-un...
Investtrends.ch berichtet von einer Studie, nach der der Mix von verschiedenen Anlageklassen bei vielen Pensionskassen zu einer guten Performance führt. Besonders interessant: "Die kleinen Pensionskassen mit verwalteten Vermögen von weniger als CHF 300 Mio. schnitten mit 0,53% am besten ab, gefolgt von den grossen Vorsorgeeinrichtungen mit mehr als CHF 1 Mrd. mit 0,39%. Die mittleren mit CHF 300 Mio. bis CHF 1 Mrd. bildeten mit 0,35% das Schlusslicht.
Die Schweizer Pensionskassen haben im Monat Oktober perfomancemässig insgesamt leicht zulegen können. Steigende Zinsen führten zwar zu negativen Anleihenrenditen, Aktien beeinflussten die Performance dagegen positiv. Es sei daran erinnert, dass vorübergehed gute Phasen immer wieder von Phasen negativer Rendite unterbrochen werden und die Renditen im langjährigen Durchschnitt nicht ausreichen, um den immer noch zu hohen Mindest-Umwandlungssatz bei BVG-nahen Pensionskassen zu finanzieren. Mehr zur aktuellen Lage hier.
Um sich den Traum von den eigenen vier Wänden zu ermöglichen, beziehen viele Immobilienkäufer Gelder aus der Pensionskasse vor. Dabei gibt es einiges zu beachten, wid die NZZ vom 1.11.2019 schreibt. So kann Kapital aus der beruflichen Vorsorge für den Kauf einer Liegenschaft nur dann vorbezogen werden, wenn der Käufer diese selbst bewohnt. Im Allgemeinen ist ein solcher Vorbezug nur bis drei Jahre vor der Pensionierung möglich. Der Mindestbetrag für einen Vorbezug von Pensionskassenkapital beträgt 20 000 Fr., ein solcher ist nur alle fünf Jahre möglich. Ab dem 50.
Der Bundesrat hat letzten Mittwoch für 2020 die Mindestverzinsung in der beruflichen Vorsorge auf 1% festgelegt. Angesichts der bisher hohen Renditen der Pensionskassen in diesem Jahr erscheint dies mickrig. Doch dieser Eindruck täuscht, wie die NZZ am 6.11.2019 nachvollziehbar erklärte. Die wichtigsten Aussagen im Artikel: Viele laufenden Renten sind gemessen an der Lebenserwartung und den erwarteten Anlagerenditen stark überhöht. Ein Teil der Anlagerenditen muss also heuer wie jedes Jahr für die Finanzierung der Rentner herhalten. Mehr dazu hier.
Wie die NZZ am Montag berichtete, liefert der neuste Bericht des globalen Ländervereins OECD zur Schweiz Futter für diverse politische Lager. Auffällig seien unter anderem die Kritik an der geplanten Übergangsrente für ältere Langzeitarbeitslose und die Forderung nach mehr öffentlichen Investitionen. Nur einen Tag später veröffnetlichten die Jungfreisinnigen eine neue Volksiniitative mit Ziel einer Erhöhung des Rentenalters. (Artikel im Blick) Kommt das Begehren zustande und an der Urne durch, steigt das Rentenalter innert sechs Jahren auf 66, für alle.
Artikel Finanz und Wirtschaft: https://www.fuw.ch/newsticker/201910140624/schweizer-pensionskassen-verbuchen-starkes-3-quartal-cs-index-steigt-weiter/ Zürich (awp) - Die Schweizer Pensionskassen haben ein weiteres starkes Quartal verzeichnet und die Erholung damit fortgesetzt. Der Pensionskassenindex der Credit Suisse stieg im dritten Quartal um 1,51 Prozent. Aktuell steht der Index per 30. September 2019 bei 182,20 Punkten, ausgehend von 100 Punkten zu Beginn des Jahres 2000. Nach zwei positiven Vorquartalen entwickelten sich die Pensionskassen auch im dritten Quartal positiv.
In Zeiten der fortschreitenden Digitalisierung ist die Zukunft der Arbeit ein viel diskutiertes Thema, das auch Pensionskassen beschäftigt. Im Rahmen der Tsüri.ch Pitch-Night zeigten acht Persönlichkeiten ihre Perspektiven zur Thematik auf. Ein Bericht, der zum Nachdenken anregt: https://tsri.ch/zh/zukunft-der-arbeit-pitch-night
Während die Meinung noch weit verbreitet ist, die Ausgestaltung der Altersvorsorge sei eine rein politische Frage, muss man doch immer wieder betonen, dass es dabei auch Rahmenbedingungen gibt, die die Politik nicht beeinflussen kann. Wie z.B: die Tatsache, dass einer zunehmenden Menge Rentnerinnen und Rentner eine immer kleiner werdende Menge Beitragszahler gegenüber steht. Was das bedeutet und welche Lösungen es gibt und wie das in anderen Ländern aussieht, kann man im folgenden Artikel recht differenziert nachlesen.

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