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Jérôme Cosandey von Avenir Suisse schreibt: "Der Bundesrat hat den vom Schweizerischen Arbeitgeberverband und den Gewerkschaften erarbeiteten Kompromiss zur BVG-Reform in die Vernehmlassung gegeben. In Anbetracht der zahlreichen Alternativen, die seitdem vorgestellt wurden – so etwa die Vorschläge des Schweizerischen Gewerbeverbands SGV, des Schweizerischen Pensionskassenverbands Asip oder das vom Schweizerischen Baumeisterverband, der Swiss Retail Federation und den Arbeitgebern Banken unterstützte Modell – scheint der bundesrätliche Vorschlag wenig zu begeistern.
Der ASIP hat heute seine Fachmitteilung Nr. 120 veröffentlich. Sie befasst sich mit der Corona-Pandemie und enthält "weitere Empfehlungen" zu den Themen Kurzarbeit und Beiträge an die Pensionskasse, finanzielle Lage, Pensionskasse als Immobilieneigentümerin, Organisation/ Strukturen, Home-Office (grenzüberschreitende Tätigkeit), temporäre Verwendung der Arbeitgeberbeitragsreserven und weitere Fragestellungen. Für Mitglieder ist sie gratis, alle anderen können Sie hier beziehen. Darin verweist er auch auf die vom ASIP auf Wunsch einiger seiner Mitglieder initiierte und vom Bundesrat am 25.
Die Reform der beruflichen Vorsorge gehört zu den drängendsten Geschäften in Bundesbern. Die Pensionskassen leiden unter dem zu hohen Umwandlungssatz, jährlich werden sieben Milliarden Franken von den Erwerbstätigen zu den Rentnern umverteilt. «Ein Skandal», sagte der zuständige Bundesrat Alain Berset jüngst noch dazu. Doch die Reform muss warten. Wegen der Coronakrise verlängert der Bundesrat die Vernehmlassung um zwei Monate – bis Ende Mai. Dabei ist schon jetzt klar: Der vorliegende Vorschlag der Sozialpartner wird im Parlament keine Mehrheit finden.
Eines der Hauptargumente des Arbeitgeberverbands für seine Reformvorlage zur zweiten Säule lautet immer, es seien vor allem die Verbände der richtig gut Verdienenden, die den Vorschlag der so genannten Sozialpartner ablehnen. Dass das nicht stimmt, ist schon lange bekannt, spätestens seit auch Gastrosuisse und die Baumeister den Vorschlag ablehnten. Nun hat sich auch der Schweizerische Bäcker-Confiseurmeister-Verband dagegen ausgesprochen. Er schreibt: "Die berufliche Vorsorge muss dringend reformiert werden.
Soeben hat der Schweizerische Pensionskassenverband seine Antwort zur Vernehmlassung zur BVG-Reform veröffentlicht. Hier die Medienmitteilung dazu: ASIP für BVG-Reform, aber ohne Rentenzuschlag für alle! In seiner Vernehmlassungsantwort zur BVG-Reform unterstreicht der ASIP, dass eine Reform mit dem Ziel der Sicherung des heutigen Rentenniveaus dringend notwendig ist. Diese Reform muss für die Versicherten und Arbeitgeber finanziell tragbar und durch die Pensionskassen operativ einfach umzusetzen sein.
In der Vernehmlassung zur BVG-Reform reisst der Widerstand nicht ab. "Der Regierungsrat des Kantons Basel-Landschaft unterstützt grundsätzlich die Stossrichtung der Vorlage. Er lehnt aber den vom Bundesrat vorgeschlagenen Mechanismus des Rentenzuschlags für die Übergangsgeneration zum Erhalt des Leistungsniveaus ab. ... Der Kanton Basel-Landschaft hat zudem bereits zu Beginn des Jahres 2019 Massnahmen im Hinblick auf die von der Basellandschaftlichen Pensionskasse per 1. Januar 2018 resp. 1.
19 Mar 20
mit-uns-fuer-un...
Es mag jetzt der falsche Zeitpunkt sein, an die Altersvorsorge zu denken, wenn die Gedanken darauf fokussiert sind, wie man unversehrt und ohne andere anzustecken, die Corona-Krise übersteht. Aber vielleicht macht eine Langzeitplanung ja auch gerade deshalb momentan Sinn, um sich abzulenken, oder weil man dank Home Office und Online-Meetings mehr Zeit hat, die man für anderes verwenden kann. Wie auch immer, ein finanziell sorgloses Leben im Ruhestand will gut vorbereitet sein und Michael Ferber hat in der NZZ ein paar gute Tipps dazu veröffentlicht.
11 Mar 20
mit-uns-fuer-un...
Auf Blick TV hat Arbeitgeber-Direktor Roland Müller heute den Vorschlag der so genannten Sozialpartner für die Rentenreform mit den Worten «Nichtstun wäre verantwortungslos» verteidigt. Ausserdem führte er argumentativ ins Feld, dass eine Reform von links und rechts akzeptiert werden müsse und alleine schon die Tatsache, dass sich beide Lager auf diesen Kompromiss geeinigt hätten, grund genug dafür sei, ihn auch im Parlament anzunehmen. Nur, so gut kann dieser Kompromiss gar nicht sein, wie Hanspeter Konrad vom ASIP und Hans-Ulrich Bigler vom Gewerbeverband auf der anderen Seite darlegten.
10 Mar 20
mit-uns-fuer-un...
In der Debatte um nachhaltige Investitionen stehen zunehmend auch die Vorsorgeeinrichtungen im Fokus. Heute ist es für eine Pensionskasse einfacher, ESG-Kriterien (Environment, Social, Governance) in ihre Anlagestrategie einzubeziehen. So kann sie den Erwartungen der verschiedenen Stakeholder gerecht werden – angefangen beim Bund, der für ein "nachhaltiges Finanzsystem" eintritt, bis hin zu den Versicherten, die zunehmend auf diese Aspekte achten. Die Gewerbezeitung informiert hier.
9 Mar 20
mit-uns-fuer-un...
Schon seit geraumer Zeit ist auffällig, dass verschiedene Anbieter von Säule-3A-Produkten, eines Vergelichsdienstes und gewisse Banken den Reformbedarf in der zweiten Säule so verdrehen, dass man Angst und Bange vor dem Ruhestand und einer drohenden Verarmung bekommen muss, so dass man dann umso empfänglicher für deren Dienstleistungen wird. Regelmässig haben wir dies auch auf Twitter schon kiritsiert und verdrehte Fakten korrigiert. Unter dem Titel "Das Vermögenszentrum VZ hat überall seine Finger drin" hat Inside Paradeplatz diese Praxis thematisiert. Hier nachzulesen.

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