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2017 konnten die Pensionskassen äusserst gute Resultate erreichen. Da die Pensionskassen überwiegend nicht gewinnorientierte Organisationen sind, müssten die erwirtschafteten Gewinne den Versicherten zukommen. Dass dies nur zu einem Teil passiert, ist unter anderem auf die systemwidrige Umverteilung in der 2. Säule von Jung nach Alt zurückzuführen. Obschon die Umverteilung Fakt ist, ist damit keinesfalls eine Schuldzuweisung gegenüber den älteren Versicherten und Pensionierten gemeint. Lesen Sie nachfolgend, wie die verschiedenen Parameter der beruflichen Vorsorge zusammenspielen, und wie sich die Umverteilung auf die Altersgruppen auswirkt.

Die Geschichte der schweizerischen Altersvorsorge ist von zahlreichen Revisionen und Reformversuchen geprägt, denn die Politik ringt seit Jahrzehnten um eine bessere Alterspolitik. Doch in den letzten 20 Jahren hat es keine umfassende Revision mehr gegeben: Keiner der Reformvorschläge hat den Durchbruch geschafft. Mit der Abstimmung über das Projekt «Altersvorsorge 2020» ist vor ein paar Monaten auch der jüngste Versuch, die Altersvorsorge zu modernisieren, gescheitert. Obwohl man sich bezüglich den konkreten Handlungsfeldern weitgehend einig ist, erweisen sich gewisse Ideen als hartnäckig. Der nachfolgende Artikel erklärt, warum das so ist.

Wie gut war Ihre Pensionskasse im letzten Jahr im Vergleich zum Durchschnitt? Die Antworten liefert dieser Artikel – und noch mehr: Sie zeigt einmal mehr, welche Auswirkungen die systemwidrige Umverteilung in der 2. Säule von Jung zu Alt hat. Auch der Bundesrat sieht Handlungsbedarf in der Altersvorsorge, wie er auf Anfrage von Ruth Humbel (CVP) Anfang Dezember 2017 bekanntgab. Dabei sollen die 1. und die 2. Säule getrennt reformiert werden.

Bereits im letzten Dezember, gut drei Monate nach der Ablehnung der «Altersvorsorge 2020», hat Sozialminister Alain Berset über die nächste Reform der Altersvorsorge gesprochen. Nun ist klar: Die berufliche Vorsorge und die AHV sollen separat reformiert werden. Lesen Sie nachfolgend, weshalb trotzdem eine Verbindung zwischen den zwei Paketen bestehen wird und wie der Umwandlungssatz mit der Teuerung zusammenhängt.

Heute unvorstellbar: 1978 gab es in der Schweiz noch über 10'000 Pensionskassen – per Ende 2016 waren es noch 1713. Die Gründe dazu und wie die Dichte der Vorsorgeeinrichtungen in anderen Ländern ist lesen Sie in folgendem Artikel.

Die Pensionskassen haben 2017 eine gute Performance gezeigt. Sie stehen jedoch weiterhin vor Herausforderungen, nicht zuletzt durch die Folgen der Ablehnung der «Altersvorsorge 2020» im Herbst letzten Jahres. So erhalten die Versicherten wohl nur ein Drittel dieser Performance. Der untenstehende Artikel zeigt veständlich auf, weshalb dies so ist und wie Rendite und Umwandlungssatz zusammenspielen. Aus welchen Gründen der gesetzlich festgeschrieben Umwandlungssatz zu hoch ist und was die Folgen einer Nicht-Senkung sind haben wir hier festgehalten.

Nach dem Nein zur Altersvorsorge 2020 stehen KMU vor neuen Herausfoderungen. Der nachfolgende Artikel zeigt die Folgen für KMU auf, die sich durch das Scheitern der Vorlage ergeben. Viele KMU bekommen keine Vollversicherung mehr und es besteht das Risiko, dass «die versicherten Mitarbeiter Geld nachschiessen» müssen. 

Arbeitnehmer und Arbeitgeber zahlen jeden Monat Sparbeiträge an die Pensionskasse. Daraus ergibt sich, zusätzlich mit den Zinsen, das Altersguthaben, welches zum Zeitpunkt der Pensionierung jedem und jeder Versicherten zur Verfügung stehen wird (mehr dazu hier). Im obligatorischen Bereich finanziert der Arbeitgeber mindestens die Hälfte. Im folgenden Beitrag erfahren Sie, ob es sinnvoll ist, ihre Sparbeiträge für die berufliche Vorsorge zu erhöhen.

Ruth Humbel von der CVP-Fraktion hatte am 30. November eine Interpellation mit dem Titel «Reform der Altersvorsorge. Wie weiter?» eingereicht. Darin forderte sie eine neue Vorlage, die noch in der aktuellen Legislatur dem Volk unterbreitet werden kann. Schliesslich seien sich alle Akteure einig, dass eine Reform dringend ist. Weiter verlangte sie Auskunft vom Bundesrat über verschiede Aspekte einer nächsten Reform der Altersvorsorge. Der Bundesrat hat ihre Fragen nun beantwortet.

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