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Erhalten Verheiratete von der AHV eine kleinere Rente, als wenn sie sich scheiden lassen würden? Ob dies wirklich stimmt und was man bei diesem Thema sonst noch wissen sollte, lesen Sie in diesem Blogbeitrag.

Im Falle einer Scheidung machen sich Frauen - und insbesondere Frauen mit Kindern, die nicht oder nur Teilzeit arbeiten - oft Sorgen um ihre finanzielle Zukunft. Speziell im Bezug auf die AHV sind die Verunsicherungen gross. Dieser Blogbeitrag soll erste Aufklärung leisten.

An dieser Stelle haben wir bereits vor einigen Wochen auf die Problematik von Teilzeitarbeit im Zusammenhang mit der beruflichen Vorsorge aufmerksam gemacht. Die Thematik wurde auch in verschiedenen Medien diskutiert, wie beispielsweise im folgenden Artikel in der Aargauer Zeitung. Im Artikel wird darauf hingewiesen, dass Teilzeitbeschäftigung vor allem unter Frauen ein weit verbreitetes Modell ist, um Beruf und Familie zu vereinen. Allfällige Vorsorgelücken, welche im Alter bei Teilzeitbeschäftigten anfallen können, betreffen daher häufig Frauen. Der Autor des Artikels zitiert eine Studie der Universität Lausanne, in welcher Betroffenen empfohlen wird, im Durchschnitt über das ganze Leben hinweg 70 Prozent zu arbeiten. So liessen sich die finanziellen Risiken von Teilzeitarbeit minimieren.

Für Paare, die im Konkubinat leben, stellen sich einige Fragen zum Thema Vorsorge. Dieser Ratgeberartikel der Neuen Luzerner Zeitung gibt übersichtlich Antwort auf die Frage, was im Todesfall eines Partners mit den Leistungen aus den drei Säulen der Vorsorge passiert. Bei der AHV sind Konkubinatspaare insofern im Nachteil, als dass beim Tod eines Konkubinatspartners weder Witwen- Noch Witwerrenten ausbezahlt werden. Nicht ganz so eindeutig ist es in der 2. Säule: Pensionskassen können im Todesfall Leistungen ausrichten, wenn bestimmte Bedingungen erfüllt sind. Auch bei der Säule 3a ist die Begünstigungsordnung eingeschränkt und es lohnt sich, gegenüber der Vorsorgeeinrichtung eine schriftliche Begünstigungserklärung abzugeben.

Heute entscheiden sich immer mehr Paare für das Konkubinat. Im Hinblick auf die gemeinsame Altersvorsorge gibt es jedoch einige Herausforderungen. Dieser Ratgeberartikel der Thurgauer Zeitung schafft Übersicht und ist hilfreich für eine sorgfältige gemeinsame Vorsorgeplanung. Thurgauer Zeitung; 05.09.2015 Seite 49 TZ-Forum; Anwalts-Tipp Aus gesellschaftlicher Sicht ist das Konkubinat bereits Alltag. Die rechtliche Situation im Vorsorgebereich bleibt allerdings heikel. Denn das 3-Säulen-Konzept in der Schweiz baut auf dem klassischen Familienbild auf.
Das Bundesgericht präzisierte kürzlich die Bedingungen, wie der hinterbliebene Partner in einer Lebensgemeinschaft Leistungen aus der beruflichen Vorsorge des verstorbenen Lebenspartners beziehen kann.  Lesen Sie den Bericht aus der Aargauer Zeitung :  
Am vergangenen Mittwoch hat der Bundesrat eine Botschaft zu einer ... ... Änderung des Zivilgesetzbuches (ZGB) verabschiedet. Demnach werden künftig die Vorsorgeansprüche auch dann geteilt, wenn im Zeitpunkt der Einleitung des Scheidungsverfahrens ein Ehegatte wegen Alter oder Invalidität bereits eine Rente bezieht.
Die Glückspost beantwortet vor kurzem eine Frage nach der Aufteilung des Pensionskassenguthabens im Scheidungsverfahren. Dabei wird der tand der Freizügigkeitsleistung anlässlich der Eheschliessung mit dem Stand der Freizügigkeitsleistung bei der Scheidung verglichen. Normalerweise wird das so geteilte Vorsorgekapital an die Pensionskasse des Ehepartners überwiesen, der es zugut hat. Eine Barauszahlung ist ausgeschlossen, auch wenn der Partner nicht bei einer Pensionskasse versichert ist.

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