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Im Falle einer Scheidung machen sich Frauen - und insbesondere Frauen mit Kindern, die nicht oder nur Teilzeit arbeiten - oft Sorgen um ihre finanzielle Zukunft. Speziell im Bezug auf die AHV sind die Verunsicherungen gross. Dieser Blogbeitrag soll erste Aufklärung leisten.

Anfang April stieg der Axa-Konzern aus dem Geschäft mit den BVG-Vollversicherungen aus. Als Laie auf diesem Gebiet war man schnell überfordert zu verstehen, was es mit diesem Entscheid auf sich hatte und welche Konsequenzen diese Änderung für die späteren Rentnerinnen und Rentner hat. Im Geldblog des Tages Anzeigers widmet sich der Wirtschafts- und Finanzexperte Martin Spieler auf gut verständliche Art und Weise diesem Thema und geht insbesondere auch der Frage nach, wer das Anlagerisiko zu tragen hat.

 

Mit freiwilligen Einzahlungen in die Pensionskasse lässt sich die Rente erhöhen und der Steuersatz senken. Das klingt attraktiv und ist in vielen Fällen sinnvoll - es gilt jedoch, die individuellen Voraussetzungen und die Qualität der entsprechenden Pensionskasse gut zu prüfen. Der Wirtschaftsredaktor Michael Ferber hat für die NZZ mit Damian Gliott vom Beratungsunternehmen Vermögenspartner darüber gesprochen.

Ein Artikel, der unlängst in der «Finanz und Wirtschaft» erschienen ist, kommt bezüglich des Kapitalbezugs bei der Pensionierung zu einem gemischten Fazit. So darf die Tragweite eines solchen nicht mehr veränderbaren Entscheides nicht unterschätzt werden. Das Risiko besteht insbesondere darin, dass das bezogene Kapital in vielen Fällen nicht ausreicht, um den Lebensabend zu finanzieren. Zudem profitieren Personen, die eine Rente beziehen, von der verbesserten Planbarkeit ihres Altersguthabens. Andererseits bringt der Kapitalbezug in vielen Fällen steuerliche Vorteile mit sich. Wer sich trotz der Risiken für den Kapitalbezug entscheidet, dem rät der Autor, genügend finanzielle Puffer einzuplanen sowie sich mit der Thematik der eigenverantwortlichen Vermögensanlage zu befassen.

Die Zahlen, die die AHV gegenwärtig aufweist, sind leider alles andere als erbaulich. Im vergangenen Jahr hat die AHV einen Verlust von 558 Millionen Franken eingefahren, der AHV-Fonds schrumpfte auf 44,2 Milliarden Franken. Diese Entwicklung zeigt, wie wichtig es ist, sich nicht bloss auf die AHV zu verlassen und auch die dringend nötigen strukturellen Änderungen im Bereich der zweiten Säule gemeinsam anzupacken. Handelszeitung; 17.03.2016; Ausgaben-Nr. 11 Seite 3; Unternehmen & Politik Unternehmen & Politik; Urs Paul Engeler; Marcel Speiser AHV.
In einem NZZ-Interview gibt ASIP-Direktor Hanspeter Konrad zu verstehen, wie stark die Vorsorgeeinrichtungen unter den von der Nationalbank verhängten Negativzinsen leiden. Auch in den kommenden Jahren werde es für die Pensionskassen nicht einfach, genügend Kapital zu erwirtschaften. Um Unterdeckungen zu vermeiden ist es deshalb wichtig, dass sich der festgelegte Mindestzins an einer langjährigen Durchschnittsrendite orientiert und in guten Jahren nicht sofort angehoben wird.
Am 18. Januar hat das Bundesamt für Statistik (BfS) die definitiven Ergebnisse der Pensionskassenstatistik 2014 veröffentlicht. Unter anderem zeigte sich, dass im Vergleich zum Vorjahr rund 50% mehr Gelder in die Wertschwankungsreserven geflossen sind. Das gibt den Kassen die Möglichkeit, in Jahren mit schlechteren Anlage-Performances die Unterdeckung gering zu halten. Solche Reserven sind wichtig, um langfristig rentabel zu bleiben, sie sind aber nur möglich, wenn sich der Mindestzinssatz an der durchschnittlichen Rendite über mehrere Jahre orientiert.
Diese beiden Artikel zeigen auf, wieviel Rendite die Versicherer und Pensionskassen erreichen müssen, um den vom Bundesrat festgelegten Mindestzins vollständig finanzieren zu können. Ausserdem wird das Anlageresultat der Pensionskassen im Jahr 2015 besprochen und auf deren finanzielle Perspektiven fürs kommende Jahr hingewiesen. Finanz und Wirtschaft; 04.11.2015 Seite 18 Unternehmen Pensionskassen und Lebensversicherer müssen nächstes Jahr die Pensionsgelder noch zu mindestens 1,25% verzinsen.
Ein FDP-Gemeinderat der Stadt Zug provoziert mit der vagen Hypothese, dass Nationalrat und Pensionskassenverwaltungen die beruflichen Vorsorgekassen um die Ecke bringen wollen. Wie er zu diesem Gefühl kommt, beschreibt er in der Neue Luzerner Zeitung:
Probleme für Realwirtschaft und Pensionskassen sieht die Basellandschaftliche Zeitung dräuen, wegen ungenügender zukunftsgerichteter Anlagen in der Beruflichen Vorsorge und zu wenig Investitionen in die arbeitsplatzschaffende Wirtschaft. Eine ungenügende Zahl von Arbeitsplätzen für die kommenden Generationen paart sich mit einer wachsenden Anzahl von Rentnern. Eine Investition in die Zukunft für die nächste Generation sei geboten, finden auch Politiker. Die Pensionskassen sollen in die Lage versetzt werden, künftig in langfristige und zukunftsgerichtete Anlagen zu investieren. Dafür will ein CVP-Ständerat einen «Zukunftsfonds Schweiz» gründen in den alle Pensionskassen 1 Prozent der jährlich zufliessenden Ersparnisse in den hoch spezialisierten Dachfonds einzahlen. Hier die gesamte Nachricht:

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