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Heute unvorstellbar: 1978 gab es in der Schweiz noch über 10'000 Pensionskassen – per Ende 2016 waren es noch 1713. Die Gründe dazu und wie die Dichte der Vorsorgeeinrichtungen in anderen Ländern ist lesen Sie in folgendem Artikel.

Die Pensionskassen haben 2017 eine gute Performance gezeigt. Sie stehen jedoch weiterhin vor Herausforderungen, nicht zuletzt durch die Folgen der Ablehnung der «Altersvorsorge 2020» im Herbst letzten Jahres. So erhalten die Versicherten wohl nur ein Drittel dieser Performance. Der untenstehende Artikel zeigt veständlich auf, weshalb dies so ist und wie Rendite und Umwandlungssatz zusammenspielen. Aus welchen Gründen der gesetzlich festgeschrieben Umwandlungssatz zu hoch ist und was die Folgen einer Nicht-Senkung sind haben wir hier festgehalten.

ASIP-Mitgliederversammlung vom 12. Mai 2017: Altersvorsorge 2020. Der Schweizerische Pensionskassenverband ASIP hat seine Mitglieder zur Reform der Altersvorsorge befragt. Dabei wurde die Haltung des Vorstands von über 80% der antwortenden Mitglieder unterstützt. Bezüglich Gesamtbeurteilung der Vorlage bewegen sich die Meinungen zwar innerhalb einer bestimmten Bandbreite: Mehrheitlich wird – teilweise mit Vorbehalten – zugestimmt; eine Minderheit lehnt, unter Betonung der zusätzlichen monatlichen CHF 70 für Neurentner und der umsetzungstechnischen Nachteile für die berufliche Vorsorge, die Vorlage aber ab. Aufgrund dieser Ergebnisse sagt der ASIP nach Abwägen der Vor- und Nachteile Ja zum beschlossenen Kompromiss.

Medienmitteilung des des Schweizerischen Pensionskassenverbands ASIP vom 16. März 2017

Zürich. Der Schweizerische Pensionskassenverband ASIP beurteilt die Annahme der Vorlage „Altersvorsorge 2020“ als Chance, um die Altersvorsorge als Ganzes und insbesondere die berufliche Vorsorge zu sichern. Mit den Beschlüssen des Parlaments wird den ökonomischen und demografischen Herausforderungen Rechnung getragen. Die Stellschrauben im BVG werden neu so justiert, dass sie eher der wirtschaftlichen Realität entsprechen. Nach dem Ja des Parlamentes gilt es nun, den Versicherten und der Bevölkerung die Vorteile der Vorlage sachlich und verständlich zu erklären. Wir werden mit den Mitgliedern diskutieren, wie wir uns in der kommenden Abstimmungskampagne positionieren wollen.

Medienmitteilung 25. November 2015

Der ASIP begrüsst die Absicht des Bundesrates, den Finanzhaushalt der Ergänzungsleistungen (EL) in den Griff zu bekommen. Ergänzend zu grundsätzlichen Anpassungen im Recht der EL, schlägt der Bundesrat aber unter anderem auch vor, die Kapitalbezüge – mit Ausnahme des Bezuges für den Erwerb von Wohneigentum – im BVG zu untersagen. Der ASIP wird die Unterlagen im Detail prüfen, die Vor- und Nachteile der Vorschläge abwägen sowie die Auswirkungen umfassend analysieren.

Der Tages-Anzeiger hat am Montag eine sehr gute Zusammenfassung kompliziert, worum es bei der Form der Altersvorsorge unter dem Namen „Altersvorsorge 2020“ geht. Diese wollen wir unseren Leserinnen und Leser nicht vorenthalten. Sie zeigt, dass alle politischen Akteure Kompromisse eingehen müssen, damit es überhaupt eine Reform geben kann. Weil diese aber unbedingt notwendig und dringend ist, fordert der Schweizerische Pensionskassenverband ASIP von allen Akteuren, über ihren Schatten zu springen, auf Maximalforderungen zu verzichten und konstruktiv an Lösungen bzw. Kompromissen zu arbeiten. Lesen Sie selbst:

Die Medienmitteilung des ASIP vom 16. September 2015: 

Die finanzielle Sicherung der Altersvorsorge ist dringend notwendig. Um die AHV und die berufliche Vorsorge für die nächsten 15 Jahre zu sichern, müssen verschiedene Massnahmen in einer Gesamtbetrachtung und koordiniert diskutiert werden. Aufgrund der sich stellenden ökonomischen und demografischen Herausforderungen darf diese Reform auf keinen Fall scheitern. Der Schweizerische Pensionskassenverband ASIP begrüsst es daher, dass der Ständerat das Reformpaket „Altersvorsorge 2020“ grossmehrheitlich gutgeheissen hat. “Je länger wir zuwarten, umso rascher, und damit schmerzvoller müssten die dann beschlossenen Massnahmen umgesetzt werden“, so ASIP-Direktor Hanspeter Konrad. Er vergleicht dies mit einer Kurvenfahrt – je später man zu lenken beginnt, desto heftiger das Lenkmanöver. 

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