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In der gescheiterten Rentenreform 2020 sollte es zu einer Angleichung der Bedingungen zwischen Mann und Frau kommen: Das Rentenalter der Frauen wäre mit der Annahme von 64 auf 65 Jahre erhöht worden. Nicht nur beim Rentenalter habe Frauen heute einen Vorteil - auch beim Umwandlungssatz gibt es Unterschiede. 

 

Kann die Pensionskasse ihren Umwandlungssatz senken? Die Antwort heisst ja, solange sie die obligatorischen Leistungen einhält. Im obligatorischen Teil gilt der Mindestumwandlungssatz von 6.8%. Bei dem überobligatorischen Teil kann die Pensionskasse selbst entscheiden, welchen Mindestumwandlungssatz sie festlegt. Was sie wissen müssen, wenn ihre Pensionskasse den Mindestumwandlungssatz senkt, erklärt Thomas Sutter im tagblatt.ch.

 

Nicht zum ersten Mal kritisieren Gewerkschaften Pläne den Mindestzinssatz zu senken. Ihrer Meinung nach ist er jetzt schon zu niedrig. Dabei wird die Tatsache, dass man nicht sowohl einen hohen Mindestzins als auch einen zu hohen Umwandlunssatz gleichzeitig haben kannn, komplett ignoriert. 

 

Welche Kriterien erfüllt eine gute Pensionskasse? Soll man Guthabenzins oder Umwandlungssatz optimieren? Martin Roth, Geschäftsführer der Pensionskasse Manor, Hansruedi Scherer Partner der PPCmetrics, Martin Janssen, ehemaliger Finanz-Professor und Leiter der Ecofin-Gruppe und Martin Wagner, Geschäftsführer der PK der Credit Suisse Group (Schweiz) beantworten für die «Finanz und Wirtschaft» vier Fragen, an welche Sie messen können, wie gut Ihre Pensionskasse ist.

Haben Sie es sich auch schon einmal überlegt, sich frühpensionieren zu lassen und wussten nicht, welche finanziellen Einbussen dies beinhalten könnte? Die Luzerner Zeitung hat sich dem Thema gewidmet und gibt gute Tipps, auf was man sich dabei achten sollte. 

Einer der wichtigsten Begriffe in der beruflichen Vorsorge ist der Umwandlungssatz. Als Dauerthema ist er in den Medien in der letzten Zeit besonders präsent wenn er gesenkt wird oder werden soll. Doch auch für Medienprofis ist der Begriff nicht immer ganz klar.

Wie gut war Ihre Pensionskasse im letzten Jahr im Vergleich zum Durchschnitt? Die Antworten liefert dieser Artikel – und noch mehr: Sie zeigt einmal mehr, welche Auswirkungen die systemwidrige Umverteilung in der 2. Säule von Jung zu Alt hat. Auch der Bundesrat sieht Handlungsbedarf in der Altersvorsorge, wie er auf Anfrage von Ruth Humbel (CVP) Anfang Dezember 2017 bekanntgab. Dabei sollen die 1. und die 2. Säule getrennt reformiert werden.

Bereits im letzten Dezember, gut drei Monate nach der Ablehnung der «Altersvorsorge 2020», hat Sozialminister Alain Berset über die nächste Reform der Altersvorsorge gesprochen. Nun ist klar: Die berufliche Vorsorge und die AHV sollen separat reformiert werden. Lesen Sie nachfolgend, weshalb trotzdem eine Verbindung zwischen den zwei Paketen bestehen wird und wie der Umwandlungssatz mit der Teuerung zusammenhängt.

Der aktuelle Umwandlungssatz berücksichtigt die Alterung der Bevölkerung nicht. Der Umwandlungssatz ist mit 6.8 % zu hoch angesetzt. Dies führt dazu, dass den künftigen Rentnern aktuell mehr verteilt wird, als sie selbst angespart haben. Damit fliesst ständig Geld von den aktiven Beitragszahlenden zu den neuen Rentner/-innen. Diese Umverteilung gefährdet die Stabilität der Kassen und geht zulasten der kommenden Generationen. Aus diesen Gründen muss der Umwandlungssatz so schnell wie möglich gekürzt werden, denn je länger zugewartet wird, desto teurer wird es. Lesen Sie im nachfolgenden Artikel mehr zu dieser Herausforderung.

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