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2017 konnten die Pensionskassen äusserst gute Resultate erreichen. Da die Pensionskassen überwiegend nicht gewinnorientierte Organisationen sind, müssten die erwirtschafteten Gewinne den Versicherten zukommen. Dass dies nur zu einem Teil passiert, ist unter anderem auf die systemwidrige Umverteilung in der 2. Säule von Jung nach Alt zurückzuführen. Obschon die Umverteilung Fakt ist, ist damit keinesfalls eine Schuldzuweisung gegenüber den älteren Versicherten und Pensionierten gemeint. Lesen Sie nachfolgend, wie die verschiedenen Parameter der beruflichen Vorsorge zusammenspielen, und wie sich die Umverteilung auf die Altersgruppen auswirkt.

Wie gut war Ihre Pensionskasse im letzten Jahr im Vergleich zum Durchschnitt? Die Antworten liefert dieser Artikel – und noch mehr: Sie zeigt einmal mehr, welche Auswirkungen die systemwidrige Umverteilung in der 2. Säule von Jung zu Alt hat. Auch der Bundesrat sieht Handlungsbedarf in der Altersvorsorge, wie er auf Anfrage von Ruth Humbel (CVP) Anfang Dezember 2017 bekanntgab. Dabei sollen die 1. und die 2. Säule getrennt reformiert werden.

Die Pensionskassen haben 2017 eine gute Performance gezeigt. Sie stehen jedoch weiterhin vor Herausforderungen, nicht zuletzt durch die Folgen der Ablehnung der «Altersvorsorge 2020» im Herbst letzten Jahres. So erhalten die Versicherten wohl nur ein Drittel dieser Performance. Der untenstehende Artikel zeigt veständlich auf, weshalb dies so ist und wie Rendite und Umwandlungssatz zusammenspielen. Aus welchen Gründen der gesetzlich festgeschrieben Umwandlungssatz zu hoch ist und was die Folgen einer Nicht-Senkung sind haben wir hier festgehalten.

Diese beiden Artikel zeigen auf, wieviel Rendite die Versicherer und Pensionskassen erreichen müssen, um den vom Bundesrat festgelegten Mindestzins vollständig finanzieren zu können. Ausserdem wird das Anlageresultat der Pensionskassen im Jahr 2015 besprochen und auf deren finanzielle Perspektiven fürs kommende Jahr hingewiesen. Finanz und Wirtschaft; 04.11.2015 Seite 18 Unternehmen Pensionskassen und Lebensversicherer müssen nächstes Jahr die Pensionsgelder noch zu mindestens 1,25% verzinsen.
Das tiefe Zinsniveau und sinkende Erträge des Alterskapitals in der zweiten Säule zwingen Pensionskassen, nach alternativen, ertragreicheren Anlagemöglichkeiten Ausschau zu halten. So eine Alternative könnte der von der Zürcher Finanzgesellschaft Aravis geplante Schweizer Risikokapitalfonds für Pensionskassen sein. Dessen Ziel besteht darin, mittelfristig etwa 300 - 500 Mio. Fr. in innovative Jungunternehmen zu stecken und eine durchschnittliche Rendite von 8% pro Jahr zu erwirtschaften.
Das anhaltende Niedrigzins-Umfeld am Kapitalmarkt schafft für die Pensionskassen und Versicherer immer schwierigere Bedingungen, um ihre Sollrenditen zu erwirtschaften. Durch die von der Nationalbank (SNB) auferlegte Verpflichtung zur Zahlung von Negativzinsen auf Kontoguthaben wird der Druck weiter erhöht. Dieser Artikel der «Schweiz am Sonntag» erklärt, wie Pensionskassen und Versicherer gezwungen sind, Lösungen gegen den Anlagenotstand zu finden und weshalb es sinnvoll wäre, die Vorsorgeeinrichtungen vom Negativzins zu befreien.
Es wird langsam eng für die Anlagen der Pensionskassen. Die rund 2000 betrieblichen Pensionskassen und unabhängigen KMU-Sammelkassen müssen Anlageideen entwickeln. Denn es wird immer teurer für die Vorsorgeinstitutionen, Gelder auf Konti zu legen. Die Banken verschärften bereits wieder den Negativzins auf Kontoguthaben. Mehr dazu in der Zeitschrift Finanz und Wirtschaft:
15 Jul 15
mit-uns-fuer-un...
Die wenig regulierten Hedge-Funds boomen und fahren Gelder ein wie noch nie. Auch die Vermögen der Dach-Hedge-Funds haben global gesehen sehr viel Gewinn erwirtschaftet. Das Niedrigzinsumfeld und die Suche nach Rendite treiben die Anleger in diese Investments, schreibt die Neue Zürcher Zeitung. Nur bei den Anlagen von Pensionskassen in Hedge-Funds gibt es unterdessen einen rückläufigen Trend.
3 Jul 15
mit-uns-fuer-un...
In der vergangenen Sommersession beschäftigte sich der Ständerat im Rahmen diverser Motionen, Interpellationen und Postulate mit den Folgen der von der SNB verhängten Negativzinsen auf die Pensionskassen. Dazu einige Zitate aus der Debatte – veröffentlicht auf der Fachwissen-Plattform «Vorsorgeforum»: Kuprecht (SVP): Der Bundesrat ist offensichtlich zur selben Ansicht gekommen, wie ich in meiner Motion argumentiert habe. Er schreibt: "Die Vorsorgeeinrichtungen leiden ... unter diesen tiefen Zinsen und Renditen.
Ein FDP-Gemeinderat der Stadt Zug provoziert mit der vagen Hypothese, dass Nationalrat und Pensionskassenverwaltungen die beruflichen Vorsorgekassen um die Ecke bringen wollen. Wie er zu diesem Gefühl kommt, beschreibt er in der Neue Luzerner Zeitung:

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