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Bereits im letzten Dezember, gut drei Monate nach der Ablehnung der «Altersvorsorge 2020», hat Sozialminister Alain Berset über die nächste Reform der Altersvorsorge gesprochen. Nun ist klar: Die berufliche Vorsorge und die AHV sollen separat reformiert werden. Lesen Sie nachfolgend, weshalb trotzdem eine Verbindung zwischen den zwei Paketen bestehen wird und wie der Umwandlungssatz mit der Teuerung zusammenhängt.

Heute unvorstellbar: 1978 gab es in der Schweiz noch über 10'000 Pensionskassen – per Ende 2016 waren es noch 1713. Die Gründe dazu und wie die Dichte der Vorsorgeeinrichtungen in anderen Ländern ist lesen Sie in folgendem Artikel.

Die Pensionskassen haben 2017 eine gute Performance gezeigt. Sie stehen jedoch weiterhin vor Herausforderungen, nicht zuletzt durch die Folgen der Ablehnung der «Altersvorsorge 2020» im Herbst letzten Jahres. So erhalten die Versicherten wohl nur ein Drittel dieser Performance. Der untenstehende Artikel zeigt veständlich auf, weshalb dies so ist und wie Rendite und Umwandlungssatz zusammenspielen. Aus welchen Gründen der gesetzlich festgeschrieben Umwandlungssatz zu hoch ist und was die Folgen einer Nicht-Senkung sind haben wir hier festgehalten.

Arbeitnehmer und Arbeitgeber zahlen jeden Monat Sparbeiträge an die Pensionskasse. Daraus ergibt sich, zusätzlich mit den Zinsen, das Altersguthaben, welches zum Zeitpunkt der Pensionierung jedem und jeder Versicherten zur Verfügung stehen wird (mehr dazu hier). Im obligatorischen Bereich finanziert der Arbeitgeber mindestens die Hälfte. Im folgenden Beitrag erfahren Sie, ob es sinnvoll ist, ihre Sparbeiträge für die berufliche Vorsorge zu erhöhen.

Nach der Ablehnung der «Altersvorsorge 2020» werden die ersten Grundzüge einer neuen Reform erkenntlich. Wie bereits bei vergangenen gescheiterten Reformversuchen, z.B. der 11. AHV-Revision im Mai 2004 und der Senkung des Umwandlungssatzes im BVG im März 2010, sollen nun AHV und BVG getrennt reformiert werden. Wie der folgende Artikel zeigt, gibt es sowohl in der 1. als auch der 2. Säule Reformbedarf – wobei der Handlungsdruck in der 2. Säule vom Rentenexperten Martin Eling jedoch grösser eingeschätzt wird.

Folgender informativer Artikel ist kürzlich in der Finanz und Wirtschaft erschienen. Darin ist zu lesen, wovon die schlussendliche Rentenhöhe eigentlich abhängt. Fazit: Nicht nur der Umwandlungssatz bestimmt, wie gross die Rente dereinst wird.

ASIP-Mitgliederversammlung vom 12. Mai 2017: Altersvorsorge 2020. Der Schweizerische Pensionskassenverband ASIP hat seine Mitglieder zur Reform der Altersvorsorge befragt. Dabei wurde die Haltung des Vorstands von über 80% der antwortenden Mitglieder unterstützt. Bezüglich Gesamtbeurteilung der Vorlage bewegen sich die Meinungen zwar innerhalb einer bestimmten Bandbreite: Mehrheitlich wird – teilweise mit Vorbehalten – zugestimmt; eine Minderheit lehnt, unter Betonung der zusätzlichen monatlichen CHF 70 für Neurentner und der umsetzungstechnischen Nachteile für die berufliche Vorsorge, die Vorlage aber ab. Aufgrund dieser Ergebnisse sagt der ASIP nach Abwägen der Vor- und Nachteile Ja zum beschlossenen Kompromiss.

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