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Das 3-Säulen-System der Schweiz ist Grundlage für die soziale Sicherheit, deshalb ist es in der Bundesverfassung verankert. Die 3 Säulen bauen über Jahrzehnte die Vorsorge für das Alter, den finanziellen Schaden oder der Erwerbsunfähigkeit auf. Die 1. Säule (staatliche Vorsorge, AHV/IV) ist für alle obligatorisch. Die 2. Säule (berufliche Vorsorge, BVG) ist für Arbeitnehmer ab einem gewissen Mindesteinkommen obligatorisch. Die 3. Säule (freiwilliges, privates Sparen und Versichern) ist freiwillig. Was bei der privaten Vorsorge zu beachten ist, um allfällige finanzielle Lücken im Alter zu schliessen, erläutert die Regionalzeitung online auf rontaler.ch 

Mit 20 die Welt erkunden und Berufserfahrung sammeln, mit 30 eine Familie gründen und die Karriere vorantreiben, mit 40 ein Haus kaufen, mit 60 an den Ruhestand denken und nach der Pensionierung davon profitieren, dass man schon mit 20 an seine Vorsorge gedacht hat. Sich früh um seine Altersvorsorge zu kümmern, zahlt sich aus. UBS Wissen rät, in welchem Alter Sie woran denken müssen. 

Wer denkt, dass er noch zu jung ist, um sich mit dem Thema Rente und Altersvorsorge zu befassen, liegt falsch. Gerade junge Leute sollten sich den Lücken bewusst sein, welche die Schweizer Altersvorsorge aufweist. Vor allem aber sollten sie wissen, was diese für sie und ihre Altersvorsorge bedeuten. Karen Markel schreibt in der handelszeitung.ch über dieses Phänomen.

Ein Mann allein ist noch keine Vorsorge. Frauen sollten sich, genau gleich wie Männer, aktiv um ihre Altersvorsorge kümmern. Spätestens nach einer Scheidung erleben sie oft ein böses Erwachen. Anhand eines Beispiels wird die Frage, warum Frauen bei der Altersvorsorge im Nachteil sind, im Tagesanzeiger von Markus Künzli beantwortet. 

Vorsorgegelder sind bei vielen Schweizerinnen und Schweizern der grösste Vermögensposten. Aber Hand aufs Herz: Wie viel wissen Sie über die Systeme der Altersfinanzierung? Testen Sie Ihr Wissen im Quiz.

Tiefe Zinsen und steigende Lebenserwartung führen dazu, dass Pensionskassen die Rentenversprechen nicht mehr einhalten können. Da alle involvierten Parteien das aktuelle Rentenniveau sichern und die Quersubventionierung von jung zu alt stoppen wollen, gibt es weiterhin nur eine Möglichkeit, um die zweite Säule zu reformieren, da die Erhöhung des Rentenalters ein politisches Tabu bleibt. Der Umwandlungssatz muss gesenkt und die dadurch entstandenen Rentenausfälle müssen aufgefangen werden. Es ist höchste Zeit, dass sich die Jungen dagegen wehren.

 

 

Wie Ihre Ersparnisse fürs Alter abgesichert sind, gibt Ihnen dieser Artikel von Der Bund Auskunft. Speziell der Übersichtstabelle darf besondere Achtung geschenkt werden. Sie erklärt gut, welche verschiedenen Formen der Absicherung für Sie möglich sind.

Laut einer vom Finanzdienstleister Moneypark in Auftrag gegebenen Umfrage, nutzt rund ein Drittel der Schweizer Bevölkerung die mit der Säule 3a oder 3b bestehenden Möglichkeiten der privaten Vorsorge nicht. Wie die Studie zeigte, ist neben Unwissenheit und mangelndem Interesse auch geringe Liquidität ein Grund dafür. Das ist insofern problematisch, als dass gerade die niedrigeren Einkommensschichten im Alter auf Gelder aus der privaten Vorsorge angewiesen sind.

Solche Erkenntnisse zeigen, wie wichtig eine ganzheitliche Betrachtung des Schweizer Vorsorgesystems ist und dass das Reformpaket «Altersvorsorge 2020», welches die ersten beiden Säulen (staatliche AHV sowie berufliche und private Vorsorge) gemeinsam betrachtet und reformieren will, der richtige Ansatz ist.

Ein Artikel, der die Mechanismen, welche die berufliche Vorsorge beeinflussen, sehr übersichtlich erklärt, ist unlängst im Bote der Urschweiz und der Neuen Luzerner Zeitung erschienen. Im Artikel wird erläutert, wie sich die Niedrigstzinsen und die grundsätzlich erfreuliche Tatsache, dass die Menschen immer länger leben, auf die Finanzierungslage der Pensionskassen auswirken. Zudem wird aufgezeigt, wie die Pensionskassen ihre Umwandlungssätze anpassen, um auf diese neuen Gegebenheiten zu reagieren. Der Artikel zeichnet damit ein anschauliches Bild der aktuellen Finanzierungssituation der Pensionskassen. Er zeigt zudem auf, wie verschiedene Anspruchsgruppen auf die aktuelle Situation reagieren können. So wird den Jüngeren beispielsweise ans Herz gelegt, zusätzlich zu den obligatorischen Beiträgen Geld zu sparen. Dies ist über die freiwillige Vorsorge der Säule 3a oder über Pensionskassen-Einkäufe möglich.

Bei Arbeitnehmern, welche in mehreren kleineren Pensen Teilzeitarbeit entrichten, besteht die Gefahr von Vorsorgelücken. Viele Arbeitnehmer sind sich dieser Problematik nicht bewusst und reagieren deshalb zu spät auf allfällige Vorsorgelücken. Im folgenden Beitrag aus der Neuen Zürcher Zeitung werden deshalb Fallstricke thematisiert, die sich in diesem Zusammenhang ergeben können. Für Arbeitnehmer, welche in mehreren Teilzeitpensen arbeiten, lohnt sich die frühzeitige Beschäftigung mit dieser Thematik, damit allfälligen Vorsorgelücken vorgebeugt werden kann. Mögliche Lösungen können in der Wahl der Pensionskasse oder in der zusätzlichen Vorsorge über die Säule 3a liegen.

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