You are here

Blog

Sie haben über Jahre in AHV und Pensionskasse einbezahlt und denken, bei Ihnen kann eine Vorsrogelücke nie eintreten? Dies ist ein weit verbreitetes Irrtum unter den schweizer Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer. Wenn Sie nur auf die erste und die zweite Säule bauen, ist eine Vorsorgelücke tatsächlich eher die Regel als die Ausnahme. Diese Lücke sollte rechtzeitig erkannt und noch vor der Pensionierung geschlossen werden. Gilberto Bisonni, Leiter Finanzplanung bei der Basler Kantonalbank, erläutert wichtige Punkte rund um die Vosorge.

 

Wie hoch Ihre späteren Altersleistungen zum Zeitpunkt Ihrer Pensionierung sein werden, hängt von verschiedenen Faktoren, wie zum Beispiel der künftigen Lohnentwicklung, der Verzinsung des Kapitals sowie dem Umwandlungssatz ab. Die auf dem Vorsorgeausweis aufgezeigten Altersleistungen sind nur eine Prognose und nicht verbindlich. Mehr dazu erklärt Martin Spieler im Geldblog des Tages Anzeigers.

Erwerbstätige Person, die planen ins Ausland auszuwandern, müssen mit erhöhtem administrativem Aufwand rechnen. Was dann mit dem Vorsorgekapital in der zweiten Säule geschieht und ob es weitergeführt werden kann, beantwortet Gitta Limacher im Beobachter. 

 

Haben Sie mehrmals die Stelle gewechselt oder waren Sie im Ausland berufstätig? Dann müssen Sie sicherstellen, dass Sie in der AHV keine Beitragslücken haben. Denn fehlende Beitragsjahre führen oft zu einer lebenslangen Kürzung Ihrer Leistungen. Weiter Auskunft zu diesem Thema gibt Vorsorge-Expertin Melanie Bissig im Tagblatt. 

Viele haben ein falsches Bild von der AHV. Sie ist von Irrtümern umrankt. „Wer nichts verdient, zahlt nichts. Frühpensionierung ist nur etwas für Grossverdiener. Pensioniert wird die Frau mit dem 64. und der Mann mit dem 65. Geburtstag.“ Diese und weitere falsche oder nicht ganz korrekte Annahmen werden im folgenden Artikel aus dem Beobachter aufgelöst. 

 

Wer denkt, dass er noch zu jung ist, um sich mit dem Thema Rente und Altersvorsorge zu befassen, liegt falsch. Gerade junge Leute sollten sich den Lücken bewusst sein, welche die Schweizer Altersvorsorge aufweist. Vor allem aber sollten sie wissen, was diese für sie und ihre Altersvorsorge bedeuten. Karen Markel schreibt in der handelszeitung.ch über dieses Phänomen.

Tiefe Zinsen und steigende Lebenserwartung führen dazu, dass Pensionskassen die Rentenversprechen nicht mehr einhalten können. Da alle involvierten Parteien das aktuelle Rentenniveau sichern und die Quersubventionierung von jung zu alt stoppen wollen, gibt es weiterhin nur eine Möglichkeit, um die zweite Säule zu reformieren, da die Erhöhung des Rentenalters ein politisches Tabu bleibt. Der Umwandlungssatz muss gesenkt und die dadurch entstandenen Rentenausfälle müssen aufgefangen werden. Es ist höchste Zeit, dass sich die Jungen dagegen wehren.

 

 

Die Diskussion um die eigene Rente ist zuweilen eine hitzige: Aufgrund der steigenden Lebenserwartung sowie der aktuellen Tiefzinslage haben Pensionskassen Schwierigkeiten, die gesetzlich vorgeschriebenen Renditen zu erwirtschaften. Auch die AHV steht vor Herausforderungen, denn die demografische Entwicklung trifft sie in ähnlichem Masse, wenngleich sie primär dank der grossen Zuwanderung noch nicht in die roten Zahlen gerutscht ist. Solche negativen Nachrichten führen oft zu einer emotionalen Diskussion, welche nicht immer zielführend ist. Fakt ist, dass die Altersvorsorge einer Reform bedarf – die Diskussion bis dahin wünschen wir uns sachlicher, so wie in untenstehendem Artikel des Tages-Anzeiger zu lesen ist.

Pages