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Der nachfolgende Artikel liefert Zahlen und Fakten zum Schweizer Sozialstaat und analysiert, wie gut die Schweizer Bevölkerung gegen soziale Risiken abgesichert ist. Unter anderem wird auch auf die demographische Alterung der Bevölkerung und deren Missachtung durch die Politik hingewiesen. In diesem Zusammenhang spielt der Umwandlungssatz eine zentrale Rolle: Dieser ist aktuell viel zu hoch angesetzt. Wegen der steigenden Lebenserwartung und den tiefen Kapitalmarktzinsen können versprochene Renten nicht mehr finanziert werden. Dadurch fliesst aktuell ständig Geld von den jüngeren Versicherten zu den Rentner/-innen. Diese Umverteilung gefährdet die Stabilität der Pensionskassen. Zudem wird dieses Geld der nächsten Generation später fehlen, sobald sie selber pensioniert wird. Die Senkung des Umwandlungssatzes ist deshalb ein dringendes Anliegen des ASIP. Je länger zugewartet wird, desto drastischer fällt die Senkung aus.
 

Bei einer Scheidung müssen die Ehepartner über die Aufteilung ihrer finanziellen Mittel verhandeln. Dazu gehören auch die Ersparnisse in der 2. Säule. Im nachfolgenden Artikel erfahren Sie, welche Möglichkeiten es bei einer Scheidung gibt.

Der Deckungsgrad ist eine der Kennziffern für die finanzielle Lage einer Pensionskasse. Er betrachtet die Verpflichtungen der aktiv Versicherten und das Vermögen, das den Pensionskassen zur Verfügung steht, um sie zu erfüllen.  Wenn eine Pensionskasse einen Deckungsgrad von über 100 Prozent ausweist, gehen die Versicherten von einer rosigen finanziellen Situation ihrer Pensionskasse aus. Doch die Zahl stellt die Pensionskassen zu gut dar: Bereits wenn der Deckungsgrad unter 100 Prozent fällt, müssen die aktiv Versicherten mit Einbussen rechnen. Lesen Sie im nachfolgenden Artikel, warum Pensionskassen eigentlich viel mehr Geld zur Seite legen müssten.

In seiner neuesten «Fachmitteilung Nr. 108 Retrozessionen» befasst sich der Schweizerische Pensionskassenverband ASIP mit dem Thema Retrozessionen. Darin ermuntert er die Pensionskassen «hart zu bleiben und sich – im Interesse ihrer Versicherten – nicht mit allgemeinen Hinweisen abspeisen zu lassen, und insbesondere auch auf der zehnjährigen Verjährungsfrist zu beharren».

Der aktuelle Umwandlungssatz berücksichtigt die Alterung der Bevölkerung nicht. Der Umwandlungssatz ist mit 6.8 % zu hoch angesetzt. Dies führt dazu, dass den künftigen Rentnern aktuell mehr verteilt wird, als sie selbst angespart haben. Damit fliesst ständig Geld von den aktiven Beitragszahlenden zu den neuen Rentner/-innen. Diese Umverteilung gefährdet die Stabilität der Kassen und geht zulasten der kommenden Generationen. Aus diesen Gründen muss der Umwandlungssatz so schnell wie möglich gekürzt werden, denn je länger zugewartet wird, desto teurer wird es. Lesen Sie im nachfolgenden Artikel mehr zu dieser Herausforderung.

Nach der Ablehnung der «Altersvorsorge 2020» werden die ersten Grundzüge einer neuen Reform erkenntlich. Wie bereits bei vergangenen gescheiterten Reformversuchen, z.B. der 11. AHV-Revision im Mai 2004 und der Senkung des Umwandlungssatzes im BVG im März 2010, sollen nun AHV und BVG getrennt reformiert werden. Wie der folgende Artikel zeigt, gibt es sowohl in der 1. als auch der 2. Säule Reformbedarf – wobei der Handlungsdruck in der 2. Säule vom Rentenexperten Martin Eling jedoch grösser eingeschätzt wird.

Zürich, 24.9.2017. Trotz des Neins des Schweizervolkes zur Reform der Altersvorsorge muss die Diskussion um eine zukunftsfähige Altersvorsorge dringend weitergeführt werden, da sich die ökonomischen und demografischen Herausforderungen mit jedem weiteren Jahr verstärken. Das Nein des Schweizervolkes zur Vorlage „Altersvorsorge 2020“ sollte nicht als Nein zu einer grundsätzlichen Reform der Altersvorsorge verstanden werden. Es braucht jetzt eine Reform, welche die dringendsten Probleme löst: Massvolle zusätzliche Mittel für die AHV zur Deckung des Umlagedefizites, eine sinnvolle weitere Flexibilisierung des Altersrücktritts sowie eine Senkung des BVG-Umwandlungssatzes mit Ausgleichsmassnahmen im BVG zum Erhalt des Leistungsniveaus.

Folgender informativer Artikel ist kürzlich in der Finanz und Wirtschaft erschienen. Darin ist zu lesen, wovon die schlussendliche Rentenhöhe eigentlich abhängt. Fazit: Nicht nur der Umwandlungssatz bestimmt, wie gross die Rente dereinst wird.

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